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ARTICLE XIII,

If sufficient evidence for the extradition be not produced within two months from the date of the apprehension of the fugitive, he shall be set at liberty.

ARTICLE XIV.

All articles seized, which were in the possession of the person to be surrendered at the time of his apprehension, shall, if the competent authority of State applied to for the extradition has ordered the delivery thereof, be given up when the extradition takes place, and the said delivery shall extend not merely to the stolen articles, but to everything that may serve as a proof of the crime.

ARTICLE XV.

The Contracting Parties renounce any claim for the reimbursement of the expenses incurred by them in the arrest and maintenance of the person to be surrendered, and his conveyance to the frontiers of the State from which he is required; they reciprocally agree to bear such expenses themselves.

ARTICLE XVI.*

The stipulations of the present Treaty shall be applicable to the Colonies and foreign Possessions of Her Britannic Majesty.

The requisition for the arrest and surrender of a fugitive criminal who has taken refuge in any of such Colonies or foreign Possessions shall be made through the Swiss Consul-General in London to the Secretary of State for Foreign Affairs, who shall proceed in conformity with the provisions of the present Treaty and the laws of the land.

Her Britannic Majesty shall, however, be at liberty to make special arrangements in the British Colonies and foreign Possessions for the surrender of such individuals as shall have committed in Switzerland any of the crimes hereinafore mentioned, who may take refuge within such Colonies and foreign Possessions, on the basis, as nearly as may be, of the provisions of the present Treaty.

The requisition for the surrender of a fugitive criminal from any Colony or foreign Possession of Her Britannic Majesty shall be governed by the rules laid down in the preceding Articles of the present Treaty.

ARTIKEL XIII.

Wenn die zur Auslieferung genügenden Beweise nicht binnen zwei Monaten von dem Tage der Ergreifung des Flüchtigen an beigebracht werden, so ist der Ergriffene auf freien Fuss zu setzen.

ARTIKEL XIV.

Alle in Beschlag genommenen Gegenstände, welche sich zur Zeit der Verhaftung der auszuliefernden Person in deren Besitz waren, sollen, wenn die zuständige Behörde des um die Auslieferung ersuchten Staates die Ausantwortung derselben angeordnet hat, bei Vollziehung der Auslieferung mit übergeben werden, und diese Ueberlieferung soll sich nicht blos auf die entfremdeten Gegenstände, sondern auch auf Alles erstrecken, was zum Beweis der strafbaren Handlung dienen kann.

ARTIKEL XV.

Die vertragenden Theile verzichten darauf, die Erstattung derjenigen Kosten, welche ihnen aus der Festnahme und dem Unterhalt des Auszuliefernden und seinem Transport bis zur Grenze des requirirten Staates erwachsen, in Anspruch zu nehmen, willigen vielmehr gegenseitig darein, diese Kosten selbst zu tragen.

ARTIKEL XVI.

Die Bestimmungen des gegenwärtigen Vertrages sollen auf die Kolonien und auswärtigen Besitzungen Ihrer Grossbritannischen Majestät Anwendung finden.

Der Antrag auf Verhaftung und Auslieferung eines flüchtigen Verbrechers, welcher in einer dieser Kolonien oder auswärtigen Besitzungen Zuflucht gefunden hat, soll durch den schweizerischen General-Konsul in London bei dem Staatssekretär der auswärtigen Angelegenheiten gestellt werden, welcher nach Vorschrift dieses Vertrages und der bestehenden Gesetze zu verfahren hat.

Ihrer Grossbritannischen Majestät soll es jedoch freistehen, in den britischen Kolonien und auswärtigen Besitzungen über die Auslieferung solcher Individuen, die in der Schweiz ein im Vertrag genanntes Verbrechen begangen haben, aber innerhalb dieser Kolonien und auswärtigen Besitzungen Zuflucht gefunden haben, auf möglichst gleicher Grundlage mit den Bestimmungen des gegenwärtigen Vertrages besondere Anordnungen zu treffen.

Begehren betreffend die Auslieferung von Verbrechern, welche aus einer Kolonie oder auswärtigen Besitzung Ihrer Grossbritannischen Majestät geflüchtet sind, sollen nach den Bestimmungen der vorstehenden Artikel des gegenwärtigen Vertrages behandelt werden.

* See Protocol annexed.

ARTICLE XVII.

The present Treaty shall come into force ten days after its publication in conformity with the forms prescribed by the laws of the High Contracting Parties. It may be terminated by either of the High Contracting Parties, but shall remain in force for six months after notice has been given for its termination.

The Treaty shall be ratified, and the ratifications shall be exchanged at Berne in four weeks, or sooner if possible.

In witness whereof the respective Plenipotentiaries have signed the same, and have affixed thereto the seal of their arms.

Done at Berne, the thirty-first day of March, in the year of our Lord one thousand eight hundred and seventy-four.

(L.S.) A. G. G. BONAR. (L.S.) J. M. KNÜSEL.

The Undersigned Plenipotentiaries of Her Majesty the Queen of the United Kingdom of Great Britain and Ireland, and the Federal Council of the Swiss Confederation, having met in Conference, have taken into their consideration the following subject:

They have directed their attention to the fact that the second paragraph of the XVIth Article of the Treaty, which stipulates that the requisition for the arrest of a fugitive criminal who has taken refuge in any of the Colonies or foreign possessions of Her Britannic Majesty shall be made through the Swiss Consul-General in London to the Secretary of State for Foreign Affairs, was not in accordance with the law of England, and they have consequently resolved to declare that the second paragraph of that Article beginning:

"The requisition for the arrest," and concluding with, "and the laws of the land," shall be null and void, and in lieu thereof the following words shall be substituted:

"The requisition for the surrender of a fugitive criminal who has taken refuge in any of such Colonies or foreign Possessions

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ARTIKEL XVII.

Der gegenwärtige Vertrag soll zehn Tage nach seiner, in Gemässheit der durch die Gesetzgebung der hohen vertragenden Theile vorgeschriebenen Formen erfolgten Veröffentlichung in Kraft treten. Der Vertrag kann von jedem der beiden hohen vertragenden Theile aufgekündigt werden, bleibt jedoch nach erfolgter Aufkündigung noch sechs Monate in Kraft.

Der Vertrag wird ratifizirt und die Ratifikationen werden nach vier Wochen, oder wo möglich früher, in Bern ausgewechselt werden.

Zu Urkund dessen haben die beiderseitigen Bevollmächtigten die gegenwärtige Uebereinkunft unterzeichnet und mit ihren Wappen untersiegelt.

So geschehen in Bern den einunddreissigsten März, Eintausend achthundert vier und siebzig.

(L.S.) (L.S.)

A. G. G. BONAR. J. M. KNÜSEL.

Die unterzeichneten Bevollmächtigten Ihrer Majestät der Königin des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Irland, und des Bundesrathes der Schweizerischen Eidgenossenschaft, haben in einer Conferenz folgenden Gegenstand in Erwägung gezogen:

Sie haben ihre Aufmerksamkeit auf die Thatsache gerichtet, dass der zweite Absatz von Artikel XVI des Vertrages, welcher bestimmt, dass das Gesuch um Verhaftung eines flüchtigen Verbrechers, welcher sich nach einer der Colonien oder auswärtigen Besitzungen Ihrer Grossbritannischen Majestät gewendet hat, durch den schweizerischen General-Consul in London an den Staatssekretär für die auswärtigen Angelegenheiten gerichtet werden soll, mit den Gesetzen Englands nicht in Einklang steht. Sie sind daher übereingekommen zu erklären,

dass der zweite Absatz besagten Artikels, also beginnend:

"Der Antrag auf Verhaftung," und schliessend, "der bestehenden Gesetze zu verfahren hat," null und nichtig sein, und an Stelle desselben die nachfolgenden Worte eingeschaltet werden sollen:

"Der Antrag auf Auslieferung eines flüchtigen Verbrechers, welcher in einer dieser Colonien oder auswärtigen Besitzungen

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