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Samstag, 16. April 1983

Nr. 81

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prestigetrachtige Modemarken werden ebenso gehandelt we die neuesten Schlager der Elektronikbranche made in Japan. Aber selbst in einem zollfrei- en Laden in Tokio bekommt man sie nicht so billig wie hier. Einige der fashionablen Mode-Bouuquen bieten. Waren feil, die Pierre Cardin in Hongkong fertigen läßt, und der „Gute Stern" auf Deutschlands Straßen hat in Hongkong ellenlange Lieferzeiten. Die Bundesrepublik steht im Außenhandel der Stadt an dritter Stelle, unsere Luxuskarossen behaupten dort in der Lieferliste den Platz drei. Michael Wu, stellvertretender Direktor der Han- delsgesellschaft von Hongkong, dem der Quasi-Wirtschaftsministerium Stadt (die Wirtschaftspolitik der Kron- kolonie wird dort und nicht in White- hall gemacht), sieht auch für die Zukunft in der Bekleidungsindustrie den wichtigsten Exporizweig. Aller- dings, so der alerte 33jährige, der sich den Posten in seinem palisandergetä- felten Büro „mit harter Arbeit und vielen Überstunden" erkämpft hat, sind die Zeiten der billigen Hongkong- Hemden vorbei. Man fertigt vorzugs- weise aus teuerem Tuch.

Uhren, Kameras, elektronisches Spielzeug und andere Erzeugnisse aus dieser Branche sind wichtige Export- artikel mit zunehmender Tendenz. Treuherzig gibt Mr. Wu zu, daß für Forschung einfach kein Geld da sei, aber im Nachbauen seien die Firmen auf dem Felseneiland einfach un- schlagbar. Auch Skeptiker der weite- Hopékones løber die

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