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Es kann dieser Aufgabe nur dann gerecht werden, wenn seine innere Stabilität erhalten bleibt. Die dauernde Anwesenheit von über 40.000 vietnamesischen Flüchtlingen, die zu einer wesent- lichen Verlangsamung sozialer Verbesserungen führen muß, wenn sie nicht sogar deren Stillstand bewirkt, ist nicht zu verant- worten.
Gerade der Bundesrepublik Deutschland, die hohe Investitionen in Hong Kong aufzuweisen hat, kann es nicht gleichgültig sein, wenn Hong Kong durch diese ungelöste neue soziale Frage zu einem weiteren Unruhenherd im Fernen Osten würde.
7. Seit dem Besuch der Repräsentanten von Hong Kong Christian Ser-
vice und Caritas Hong Kong im Oktober 1979 in der Bundesrepu- blik Deutschland haben diese beiden Hilfswerke dafür gesorgt, daß die Flüchtlinge in Zukunft besser auf die Ansiedlung in Deutschland vorbereitet werden. Dazu wurden in Hong Kong deut- sche Sprachkurse mit deutschen Lehrern eingerichtet sowie Be- rufsschulklassen für Haushaltskunde, Schneidern und Autorepara-
tur.
DIE IN HONG KONG WARTENDEN VIETNAMESISCHEN BOOTSFLÜCHTLINGE BRINGEN SOMIT GUTE VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE AUFNAHME IN DEUTSCHLAND MIT.
Wir bitten dringend um die Erfüllung unserer Bitte, die wir auch an die Länder regierungen gleichzeitig herantragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr, Theodor Schober
(Präsident des
Diakonischen Werkes)
Hüsser
Dr. Georg Hüssler
(Präsident des
Deutschen Caritasverbandes)